Kalibrierungstests: Durchflussmesser werden mit Standard-Durchflussgeräten (z. B. Standardmessgerätemethoden, gravimetrischen Methoden, volumetrischen Methoden usw.) kalibriert, um sicherzustellen, dass ihre Messgenauigkeit den festgelegten Anforderungen entspricht. Bei der gravimetrischen Methode wird beispielsweise Flüssigkeit mit einer bestimmten Durchflussrate (z. B. 10–100 l/min) gesammelt und gewogen, um die Abweichung zwischen der tatsächlichen Durchflussrate und der angezeigten Durchflussrate zu berechnen.
Wiederholbarkeitstest: Die gleiche Durchflussrate wird mehrmals unter identischen Bedingungen gemessen, um den Grad der Streuung zwischen den Messergebnissen zu berechnen. Der Wiederholgenauigkeitsfehler sollte weniger als ±0,5 % des Nennwerts des Durchflussmessers betragen.
Linearitätstest: Der Ausgang des Durchflussmessers wird an verschiedenen Durchflusspunkten (z. B. 20 %, 50 % und 80 % des Skalenendwerts) getestet, um seine Linearität zu analysieren. Der typische Linearitätsfehler sollte innerhalb von ±1 % liegen.
Druckverlustprüfung: Die Druckdifferenz zwischen Einlass und Auslass des Durchflussmessers wird gemessen, um ihre Auswirkungen auf das Gesamtsystem zu beurteilen. Beispielsweise muss der Druckverlust für Gasdurchflussmesser bei Nenndurchfluss normalerweise weniger als 10 kPa betragen.
Prüfung der Anpassungsfähigkeit an die Umwelt: Dazu gehören Tests auf Temperaturtoleranz (–20 Grad bis 60 Grad), Feuchtigkeitstoleranz (10 % bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit) und Vibrationsfestigkeit, um sicherzustellen, dass der Durchflussmesser auch unter rauen Umgebungsbedingungen stabil arbeiten kann.
Prüfung der Reaktionszeit: Die dynamische Reaktionsgeschwindigkeit des Durchflussmessers wird getestet, indem er einer sprunghaften Änderung der Durchflussrate ausgesetzt wird. Bei industriellen Durchflussmessern muss die Ansprechzeit typischerweise weniger als 100 ms betragen.
Langfristige Stabilitätstests: Das Gerät wird kontinuierlich über einen Zeitraum von mehr als 30 Tagen betrieben, um die Nullpunkt- und Bereichsdrift zu überwachen. Das Ausmaß dieser Abweichung sollte innerhalb von ±0,2 % pro Monat bleiben.
